Winfried Kretschmann bleibt der beliebteste Politiker Deutschlands. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Beim neuesten „ZDF-“Politbarometer“ steigen Union und SPD in der Gunst der Wähler etwas, während die Grünen ein paar Sympathien verlieren. Bei den Politiken bleibt Winfried Kretschmann auf dem Spitzenplatz.

Berlin - Union und SPD haben laut ZDF-“Politbarometer“ aktuell in der Wählergunst zulegen können: Bei einer Bundestagswahl am nächsten Sonntag käme die Union nun auf 29 Prozent - zwei Prozentpunkte mehr als im „Politbarometer“ von Ende September, wie die am Freitag in Mainz veröffentlichte Erhebung der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen ergab. Die SPD könnte demnach um einen Punkt auf 14 Prozent zulegen.

Die Grünen müssten hingegen drei Punkte abgeben und kämen auf 24 Prozent. Die AfD gäbe um einen Punkt auf 13 Prozent nach, die FDP bliebe bei sechs Prozent, und die Linke würde sich um einen Punkt auf acht Prozent verbessern. Damit hätte eine Koalition aus CDU/CSU und Grünen weiterhin als einziges Zweier-Bündnis eine klare Mehrheit.

Kretschmann bleibt ganz oben

Bei den Top Ten der Politiker liegt der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) weiter auf Platz eins: Auf der Skala von plus fünf bis minus fünf erhielt er einen Durchschnittswert von 1,9. Auf Platz zwei rangiert Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit einem Wert von 1,6, gefolgt von Grünen-Chef Robert Habeck (1,2), Finanzminister Olaf Scholz (SPD) mit 1,1 und Außenminister Heiko Maas (SPD) mit 0,9. 

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner kommt auf 0,1, ebenso der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder. Auf Platz acht folgt die künftige EU-Kommissionspräsidentin und CDU-Politikerin Ursula von der Leyen mit minus 0,1, gefolgt von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) mit minus 0,2. Schlusslicht bleibt die CDU-Vorsitzende und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer mit minus 0,6.

Für die Erhebung befragte die Forschungsgruppe Wahlen von Dienstag bis Donnerstag telefonisch 1226 Wahlberechtigte. Der Fehlerbereich wurde mit zwei bis drei Prozentpunkten angegeben.

  
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