Die Straßenfeste im Kessel locken Jahr für Jahr Besucherscharen in die unterschiedlichen Stuttgarter Stadtteile. Dabei beobachten einige Veranstalter, dass mancher Gast den Durst durch mitgebrachten Getränken stillt. Was halten die Stuttgarter von diesem Trend?

Stuttgart - An Straßenfesten mangelt es in Stuttgart momentan sicherlich nicht: die Westallee in der Johannesstraße und am Lerchenplatz, das Sommerfestival der Kulturen auf dem Marktplatz oder das Bohnenviertelfest in den Gassen zwischen Charlottenplatz und Leonhardsviertel. All diese Veranstaltungen sind traditionsgemäß bestens besucht und die jeweiligen Veranstalter freuen sich über viel Zuspruch und Lob, angesichts der vorangegangenen Organisation und dem damit Verbundenen Aufwand.

Dabei trübt eine Sache die Glückseligkeit der Verantwortlichen: Der Trend geht zum Fremdgetränk, wie vergangenes Wochenende auf dem Marienplatzfest zu beobachten war. Besucher des beliebten Straßenfestes im Stuttgarter Süden bedienten sich am Getränkevorrat zweier nahegelegenen Supermarktfilialen, anstatt die Getränkestände auf dem Festgelände anzusteuern. Entsprechend äußerten die Veranstalter, in diesem Falle ein gemeinnützige Verein, ihren Unmut an angesichts des, ihrer Meinung nach, unangebrachten Besucherverhaltens.

In unserer Videoumfrage beantworten Stuttgarter die Frage, ob man eigene Getränke auf Straßenfeste mitbringen sollte.

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