VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic kann endlich zeigen, was er kann. Foto: Baumann

Nach langer Leidenszeit hat Sasa Kalajdzic beim 3:2-Sieg gegen den Hamburger SV sein Debüt für den VfB Stuttgart gefeiert. Trainer Pellegrino Matarazzo ist sehr angetan von dem 22-Jährigen – ein anderer Stürmer hingegen muss seinen Frust runterschlucken.

Stuttgart - Knapp elf Monate hat er darauf waren müssen, dann ist es endlich so weit gewesen. In der Schlussphase des denkwürdigen 3:2-Siegs gegen den Hamburger SV wurde Sasa Kalajdzic am Donnerstagabend eingewechselt und feierte nach seinem Kreuzbandriss sein Debüt im Trikot des VfB Stuttgart. Zumindest in Ansätzen konnte der Zwei-Meter-Mann aus Österreich zeigen, warum ihn der VfB im vergangenen Sommer für 2,5 Millionen Euro von Admira Wacker verpflichtete.

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Pellegrino Matarazzo ist am nächsten Tag und zwei Tage vor dem Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden voll des Lobes für den 22 Jahre alten Angreifer: „Er hat Gas gegeben und gezeigt, dass er dem Gegner wehtun kann“, sagt der VfB-Trainer und sieht die Eindrücke im Training bestätigt: „Er ist auf einem guten Weg. Im Strafraum ist er eiskalt. Daher hatte er es verdient, zum ersten Mal auf dem Platz zu stehen.“

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Bitter für den Platzhirsch Mario Gomez, der seinen Platz in der Startelf an Hamadi Al Ghaddioui hatte abgeben müssen und nicht einmal im Laufe des Spiels zum Zug kam. „Ein gewisser Frust gehört dazu“, sagt Matarazzo, „entscheidend ist, wie die Spieler mit diesem Frust umgehen.“ Für Gomez gelte das Gleiche wie für Kapitän Marc Oliver Kempf: „Sie stellen ihr Ego zurück und unterstützen bedingungslos die Mannschaft.“

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