Thomas Hitzlsperger will den Klassenerhalt mit dem VfB Stuttgart schaffen. Foto: Pressefoto Baumann

Vor dem Spiel gegen den FC Augsburg wird Thomas Hitzlsperger zur Zukunft von Trainer Markus Weinzierl gefragt – die Frage will der VfB-Sportvorstand aber vor Anpfiff nicht beantworten.

Stuttgart - Sportvorstand Thomas Hitzlsperger vom VfB Stuttgart ist vor dem Spiel gegen den FC Augsburg (15.30 Uhr/Liveticker) einem klaren Bekenntnis zur Zukunft von Trainer Markus Weinzierl aus dem Weg gegangen.

„Über den Trainer können wir noch nach dem Spiel sprechen“, wich er vor Anpfiff des brisanten Abstiegsduells im Interview mit dem Sender Sky einer Frage nach dem Verbleib seines Trainers im Falle einer Niederlage aus. „Das ist ein sehr wichtiges Spiel für uns alle, für den Verein. Ich trage die gesamte Verantwortung, ich bin in einer schwierigen Situation reingekommen und habe den Auftrag, alles dafür zu tun, um in der ersten Liga zu bleiben“, betonte Hitzlsperger.

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Hitzlsperger: „Mannschaft nicht disziplinlos“

Nach dem ernüchternden 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg hatte der Sportvorstand noch eine klare Jobgarantie für Markus Weinzierl ausgesprochen. „Wir ziehen das jetzt hier durch - gemeinsam“, sagte der 37-Jährige am Monatsanfang dem TV-Sender Sky.

Auf die Frage hin, ob die Stuttgarter Mannschaft disziplinlos sei, sagte der VfB-Sportvorstand: „Ich habe Niemanden gehört, der sagt, dass die Mannschaft disziplinlos sei.“ In der Nachspielzeit des Heimspiels gegen Bayer Leverkusen brannten am vergangenen Samstag Santiago Ascacibar die Sicherungen durch. Er bespuckte seinen Gegenspieler Kai Havertz. „Er hat uns keinen Gefallen getan und hat auch eine Geldstrafe aufgebrummt bekommen. Aber das heißt nicht, dass die Mannschaft per se disziplinlos ist oder der Charakter schlecht sei.“

Diese Elf schickt Markus Weinzierl ins Rennen

Die abstiegsbedrohten Schwaben müssen unbedingt gegen Augsburg punkten, um noch eine Chance auf den driekten Verbleib in der Bundesliga zu haben.

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