Für viele Feinschmecker ein Höhepunkt des Frühlings: Spargel. Foto: dpa

Hat man Spargel gegessen, riecht es später auf der Toilette übel. Warum das so ist – und warum manche Menschen gar nicht wissen dürften, wovon hier die Rede ist.

Stuttgart - Viele Feinschmecker freuen sich das ganze Jahr auf den Frühling – und zwar aus einem ganz bestimmten Grund: Die Spargelsaison beginnt. Fans der weißen Stange kennen es sicher: Isst man Spargel und geht ein paar Stunden später auf die Toilette, hat der Urin einen eigenartigen Geruch. Bedenklich ist das aber nicht.

Das Feinschmecker-Gemüse enthält die so genannte Asparagusinsäure. Diese Schwefel-Verbindung wird im Körper verstoffwechselt. Die Abfallprodukte, die dabei enstehen, werden mit dem Urin ausgeschieden – und das stinkt.

Kurioserweise gibt es aber auch Menschen, die jetzt gar nicht wissen dürften, wovon die Rede ist: 2010 stellten US-Forscher in einem Geruchstest fest, dass es sowohl Menschen gibt, die den speziellen Odeur nicht riechen können – als auch die, denen der spezielle Baustein im Körper fehlt, der die Schwefel-Verbindung im Spargel zersetzt.

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