Uli Hoeneß packt künftig häufiger die „Abteilung Attacke“ aus. Foto: dpa/Marijan Murat

Noch ist Uli Hoeneß Präsident des FC Bayern München, aber für die Zeit danach hat er schon einen Plan. Er werde künftig häufiger Kritik an Journalisten üben und „den Verein wie eine Glucke bewachen“.

München - Nach seinem Anruf mitten in einer TV-Talksendung hat Uli Hoeneß ähnliche Aktionen für die Zeit nach seiner Präsidentschaft beim FC Bayern angekündigt. „Der eine oder andere Journalist wird sich jetzt schon gefallen lassen müssen, dass ich die Abteilung Attacke wieder ausfahre, jetzt wo ich dann keine offizielle Funktion mehr habe“, sagte 67-Jährige am Sonntagabend nach dem Sieg der Münchner Basketballer gegen Alba Berlin.

Am Vormittag hatte Hoeneß in der Sport1-Sendung „Doppelpass“ angerufen, war live in die Talkrunde geschaltet worden und hatte sich über den seiner Ansicht nach ungebührenden Umgang mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic beschwert.

Am Abend antwortete er auf die Frage, ob er künftig öfter solche Anrufe vorhabe: „Ja, das habe ich den Herren schon angekündigt. Immer wenn ich Unsachliches höre und sehe, werde ich den Verein wie eine Glucke bewachen.“ Hoeneß tritt bei der Jahreshauptversammlung der Bayern am Freitag nicht mehr als Präsidenten-Kandidat an. Er wird danach einfaches Aufsichtsratsmitglied in München bleiben.

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