Pressesprecherin Meike Rech Foto: Peter Petsch

Das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart widmet sich bis 5. Oktober den Geweihen von Elchen, Hirschen und Rehböcken. In einer Sonderausstellung zeigt das Museum rund 1700 Geweihe von 33 Arten. Viele sind bereits über 250 Jahre alt.

Stuttgart - Das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart widmet den majestätischen Geweihen über diesen Sommer eine eigene Ausstellung. „Rund 1700 Geweihe von 33 Arten haben wir in unserer Sammlung“, sagt Museumsdirektorin Johanna Eder.

Die Sammlung habe einen hohen Wert für die wissenschaftliche Arbeit, nun wolle man aber auch einen Ausschnitt daraus zeigen. Viele der ausgestellten Geweihe sind bereits über 250 Jahre alt. Die Aufbereitung der kleinen Ausstellung ist jedoch hoch modern: Mit Tablet-Computern zum Ausleihen, oder mit dem eigenen Smartphone kann man zu vielen Exponaten Videos aufrufen.

In denen erklärt Stefan Merker, Leiter der zoologischen Abteilung des Museums und Kurator der Ausstellung, die Geweihe. Es handle sich ausdrücklich um keine Trophäensammlung, so Merker. Dennoch lasse sich das Thema Jagdtrophäe nicht ausklammern. Deshalb schmückt die Ausstellung auch der Kopf eines Elches, erlegt 1924 in Kanada von Robert Bosch. Noch bis 5. Oktober kann man die Geweihe im Museum am Löwentor in Stuttgart bewundern.

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