FSME wird durch Zeckenbissen übertragen. Foto: dpa-Zentralbild

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis tritt immer häufiger außerhalb der Riskogebiete auf. Forscher der Uni Hohenheim raten deshalb zu einer Impfung gegen FSME.

Stuttgart - Forscher warnen vor einer Verschiebung der Risikogebiete der durch Zeckenbisse übertragene Infektionskrankheit FSME und raten zur Impfung. „Mehr als jede fünfte FSME-Erkrankung tritt außerhalb eines bekannten Risikogebiets auf“, sagte Parasitologin Ute Mackenstedt von der Universität Hohenheim am Donnerstag in Stuttgart. Die Zahl der Betroffenen war 2018 deutschlandweit im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegen. Die meisten Fälle, mehr als 250, traten in Baden-Württemberg auf, gefolgt von Bayern.

Über die neuen Gebiete, in denen das Virus auftauchen kann, will die Universität kommenden Mittwoch (27.2.) informieren. Außerdem beschäftigen die Forscher Funde der neu eingeschleppten tropischen Zeckenart Hyalomma, die auch Erreger anderer Krankheiten übertragen kann.

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