Jaguardame „Taima“ hat ihren tiermedizinischen Test bestanden und ist nun in der Wilhelma zu sehen. Foto: Sóstó Zoo

Seit Donnerstag hat die Wilhelma wieder alle fünf Großkatzen der Welt bei sich versammelt. Neu dazugekommen ist Jaguardame „Taima“. Besucher dürfen sie mitunter im Raubtierhaus bestaunen.

Stuttgart - Rot-gelbes Fell, schwarze Punkte und weißer Bauch: Nach sechs Jahren ist in der Stuttgarter Wilhelma wieder ein Jaguar beheimatet. Besucher dürfen die Großkatze „Taima“ seit Donnerstag im Raubtierhaus und in ihrem Außengehege bestaunen, schreibt der zoologisch-botanische Garten in einer Pressemitteilung. Demnach seien nun wieder alle fünf Großkatzen der Welt, also Tiger, Löwe, Leopard, Schneeleopard und Jaguar, in der Wilhelma vertreten.

Seit Anfang des Monats ist das Jaguarweibchen aus dem ungarischen Sóstó Zoo in Stuttgart, jetzt habe sie sich an ihre Umgebung gewöhnt und ihren tiermedizinischen Test „erfolgreich abgeschlossen“. Den Namen „Taima“ hat sie laut Wilhelma von ihren Tierpflegern erhalten. Er passe zu ihrem Temperament, denn auf spanisch heiße „Taima“ so viel wie „hartnäckig und ausdauernd“.

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Ursprünglich leben Jaguars in Mittel- und Südamerika. Die Großkatzen sind nach Angaben der Weltnaturschutzunion potenziell gefährdet. Ihr Lebensraum ist vor allem wegen der Rodung von Regenwäldern bedroht. In die Wilhelma zog der erste Jaguar 1957 ein. Im November 2013 verstarb die Jaguardame „Petra“ mit 23 Jahren – ein extrem hohes Alter für die Großkatzen.

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