Gute Milch gibt es laut Stiftung Warentest ab 68 Cent pro Liter. Foto: dpa-tmn

Stiftung Warentest hat länger haltbare Frischmilch getestet. Das Ergebnis: 14 von 18 getesten Produkten erhielten die Note gut. Teure Milch schnitt am besten ab.

Berlin - Die im Supermarkt verkaufte länger haltbare Frischmilch bekommt von Stiftung Warentest in der Regel die Note „Gut“: 14 von 18 getesteten Produkten überzeugten durch eine überwiegend gute Qualität, wie die Zeitschrift „test“ am Mittwoch berichtete. Die meisten hätten einen „frischen reinen Geschmack“, die Tester fanden keine Schadstoffe, keine Antibiotikarückstände und auch keine krankmachenden Keime, wie die Zeitschrift „test“ am Mittwoch berichtete. Nur eine Milch habe einen „leichten Kochgeschmack“ gehabt.

Kunden werden durch Packung getäuscht

Schlechte Teil-Noten vergaben die Tester auch wegen mangelnder Schonung der Milchinhaltsstoffe bei der Wärmebehandlung und vor allem beim Wahrheitsgehalt der Angaben auf der Verpackung: Auf der ist etwa ein Bild von einer Kuh auf einer saftigen Wiese zu sehen, der Test der Höfe ergab aber, dass die Kühe dort das ganze Jahr im Stall stehen. Möchten Verbraucher Milch von Kühen, die regelmäßig auf der Weide stehen, genug Platz im Stall mit einem guten Klima haben, deren Landwirte Maßnahmen zum Umweltschutz umsetzen und auch ausreichend bezahlt werden, dann müssen sie in der Regel Bio-Milch kaufen und damit mehr zahlen.

Gute Milch hat ihren Preis

Gute Milch gibt es bereits für 68 Cent pro Liter, ermittelte „Stiftung Warentest“. Bio-Milch kostet zwischen 1,08 und 1,49 Euro. Sowohl bei der Produktqualität als auch beim Tier- und Umweltschutz-Engagement der Anbieter schnitten drei Bio-Produkte und eine konventionelle Milch am besten ab und erhielten jeweils doppelt „Gut“ von den Testern.

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