Schwarze Kluft und viel Luft bei den MTV Music Awards: Heidi Klum. Foto: AFP

Keine Hemmungen: Heidi Klum hat eine fatale Neigung zu tiefen Ausschnitten, was sie bei der Verleihung der MTV Music Awards wieder eindrucksvoll gezeigt hat.

Stuttgart - Man könnte meinen, dass Heidi Klum eine Botschafterin der Mode wäre. Das Gegenteil ist der Fall. Der berühmt-berüchtigten TV-Zuchtmeisterin hysterischer Möchtegernmodels geht es bei der Wahl ihrer Garderobe weniger um das Tragen eines möglichst avantgardistischen Entwurfs eines gefeierten Designers. Nein, die Klum will eigentlich immer nur viel nackte Haut ins Kameraobjektiv halten und eine Kostümparty feiern.

Bloß vulgär?

Als dieser Tage die MTV Music Awards verteilt wurden, gab Heidi Klum Deutschlands bekannteste Ausschnitt-Botschafterin. Sie zeigte auf dem roten Teppich ihr Dekolleté in Herzform, das einen Warnhinweis hätte tragen sollen: Achtung! Quetschgefahr! Die spätpubertäre Verkleidung (oder besser: die Entblößung) erinnerte an die Lederkluft von Batwoman, also an die Superheldinnenpelle jener Fledermausfrau, die als Comicfigur Jungmännerfantasien bedient. Die Fans der 46-Jährigen sind begeistert, die anderen finden’s bloß vulgär. Woher Heidi Klum diese Neigung zur schambefreiten karnevalesken Kostümierung hat? Eine Erklärung: Sie kommt aus dem Rheinland. Eine andere: Die Frau ist einfach stillos.

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