2018 trank jeder Bundesbürger im Schnitt 102 Liter Bier. Aber welche Temperatur sollte Bier idealerweise haben, wenn man es trinken möchte? Und kann Bier in der Flasche überhaupt schlecht werden? Diese und andere Fragen beantwortet unser Faktenvideo.

Stuttgart - Winzige Blässchen durchziehen die kühle Flüssigkeit im Inneren des massiven Kruges, ein Tropfen Kondenswasser rinnt außen am Glas hinab und die weiße Schaumkrone steigt bedächtig in Richtung Glasrand – so in etwa stellen sich Bierliebhaber eine frisch gezapfte Hopfenkaltschale vor.

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Bier ist eines der beliebtesten Getränke der Deutschen, im vergangenen Jahr trank jeder Bundesbürger im Schnitt 102 Liter Bier. Aber welche Temperatur sollte Bier idealerweise haben, wenn man es trinken möchte? Und kann Bier in der Flasche überhaupt schlecht werden? Diese und andere Wahrheiten über Bier sehen sie in unserem zehn Faktenvideo.

14,5 Millionen weniger Kästen

Das wechselhafte Wetter der vergangenen Monate setzt der Bierbranche zu. Im ersten Halbjahr habe der Bierabsatz in Deutschland um rund drei Prozent unter dem von einem warmen Sommer und der Fußballweltmeisterschaft geprägten Vorjahresniveau gelegen, sagte der Veltins-Manager Volker Kuhl bei der Vorstellung der Halbjahresbilanz der Brauerei am Donnerstag. Insgesamt seien in Deutschland zwischen Januar und Juni nach Schätzungen von Veltins wohl rund 14,5 Millionen Bierkästen weniger verkauft worden als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Biermarkt schrumpft

Der Biermarkt in Deutschland sei im ersten Halbjahr so stark geschrumpft, „wie seit Jahren nicht mehr“, sagte Kuhl. Vor allem die Monate Mai und Juni machten den Brauereien deutschlandweit zu schaffen. Witterungsbedingt hätten die Umsätze in diesem Zeitraum sogar um rund zehn Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen.

Auch für den Rest des Jahres ist Veltins nicht sonderlich optimistisch. „2019 wird für Deutschlands Brauereien zu einem verlustreichen Jahr. Eine grundsätzliche Erholung der Absatzsituation bis Jahresende ist unrealistisch, sodass der Biermarkt mit einem deutlichen Volumenverlust schließen wird“, prognostizierte der Veltins-Generalbevollmächtigte Michael Huber.

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