Die Magnolien in der Wilhelma blühen derzeit in voller Pracht. Foto: Wilhelma Stuttgart/Florian Pointke

Die Magnolien in der Stuttgarter Wilhelma blühen derzeit prächtig. Doch wegen der Corona-Pandemie fehlen die Besucher, die das Blütenmeer bewundern können. Wir haben die Bilder für Sie.

Stuttgart - Die blühenden Magnolien im Maurischen Garten in der Wilhelma sind eigentlich ein Besuchermagnet. Zu dieser Zeit des Jahres entfalten sich die Blüten der fast 70 Magnolien in historischer Kulisse des einst königlichen Parks.

Doch in diesem Jahr darf keiner die Blütenpracht bewundern, denn wegen der Corona-Pandemie ist auch der Zoologisch-Botanische Garten in Stuttgart für die Öffentlichkeit geschlossen.

Die richtige Pflege ist entscheidend

Doch die Pracht soll trotz der aktuellen Lage natürlich erhalten bleiben und dafür muss einiges getan werden, wie die Wilhelma mitteilt. Weil der Standort untypisch für Magnolien ist, muss der Boden regelmäßig gelockert und belüftet werden. Bei aller Hege und Pflege leben die Bäume nicht ewig. „Zwei der Magnolien hatten ihre Vitalität eingebüßt“, so Clemens Hartmann, der Baum-Manager der Wilhelma. „Mit der Zeit sind immer mehr Äste abgestorben und sie haben auffällig wenige Blüten ausgetrieben. Deshalb mussten wir sie fällen und haben neue gepflanzt.“ Solcher Ersatz ist hin und wieder notwendig.

Dennoch stammen von den rund 70 Bäumen noch etwa ein Dutzend vom Urbestand von Wilhelm I. von Württemberg. Die Uni Hohenheim hat durch eine Stamm-Probe der größten Magnolie herausgefunden, dass diese 1911 gepflanzt wurde.

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