Wilfried Klenk Foto: dpa

Der amtierende Landtagspräsident Wilfried Klenk holt 27,7 Prozent der Stimmen. Sein Konkurrent von den Grünen kommt lediglich auf 22,3 Prozent.

Backnang - Im einst rabenschwarzen Wahlkreis Backnang hat sich der CDU-Kandidat Wilfried Klenk durchgesetzt, zwar auf niedrigem Niveau, aber doch vergleichsweise deutlich. Der amtierende Landtagspräsident holte 27,7 Prozent der Stimmen. Sein Konkurrent von den Grünen, Götz Poppitz, kam lediglich auf 22,3 Prozent. Der Grüne liegt also klar unter dem Landeschnitt seiner Partei und hat den Sprung in Parlament verpasst. Poppitz war im Wahlkampf vorgeworfen worden, dass er ein ziemlich blasser Kandidat sei und das Potenzial wohl nicht ausschöpfen werde.

Sicher im Landtag über das Zweitmandat ist der Kandidat der Alternative für Deutschland (AfD): Jörg Meuthen, der Bundessprecher und Landesspitzenkandidat seiner Partei, erzielte 19,7 Prozent. In Spiegelberg bekam Meuthen sogar 26,6 Prozent, zwei Prozent mehr als Klenk. Meuthen hat auch in Bretten kandidiert, wo er 18,5 Prozent holte.

Gernot Gruber von der SPD hat den Wiedereinzug in den Stuttgarter Landtag knapp geschafft. Der Mann, der in Murrhardt geboren ist und in Backnang wohnt, hat 15,7 Prozent eingefahren – eigentlich ein miserables Resultat, aber rund drei Prozent mehr als die Sozialdemokraten auf Landesebene bekommen haben. Für ihn wurde der Wahlabend zu einer echten Zitterpartie. Dorothee Winter von der FDP erreichte genau 8,0 Prozent, dieses Ergebnis hat für sie nicht ausgereicht.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: