Der Junge ist der Schulbehörde zufolge „nicht von zu Hause aus als SS-Mann“ in die Schule gekommen (Symbolbild). Foto: dpa/Frank_Augstein

Ein Grundschüler aus Hamburg ist bereits in der Vergangenheit durch Nazi-Gesten aufgefallen: Jetzt erschien das Kind mit Hakenkreuz-Emblem beim Fasching. Das hat Folgen.

Hamburg - Ein Viertklässler ist in Hamburg mit einem selbstgebastelten Hakenkreuz-Emblem am Oberarm zum Schulfasching gekommen. Der Grundschüler habe das auf Papier gemalte Hakenkreuz auf Anweisung der Lehrerin sofort abnehmen müssen, wie die Hamburger Schulbehörde am Dienstag sagte. Sie habe dem Jungen am Freitag zudem sofort erklärt, warum das nicht gehe. Zunächst hatte das „Hamburger Abendblatt“ berichtet.

Laut Schulleitung darf der Junge, der bereits in der Vergangenheit durch Nazi-Gesten in der Schule aufgefallen sein soll, den Unterricht vorerst nicht besuchen. Zudem habe es im Nachhinein ein klärendes Gespräch mit den Eltern gegeben. Der Junge ist der Schulbehörde zufolge „nicht von zu Hause aus als „SS-Mann“ in die Schule gekommen“.

Er habe ein eher undefinierbares Kostüm aus dunklem Overall, bunter Brille und Perücke getragen. „In der Schule ist er dann offenbar auf die Idee gekommen, sich ein Hakenkreuz zu malen und auf den Oberarm zu kleben“, so ein Behördensprecher.

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