VfB-Trainer Schneider setzt auf Talente aus den eigenen Reihen. Timo Werner ist zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für Ibrahima Traoré geworden. Foto: Pressefoto Baumann

Ibrahima Traoré ist in Timo Werner schon jetzt ein erstzunehmender Rivale erwachsen. Seit Thomas Schneider VfB-Trainer ist, setzt er verstärkt auf das Talent aus den eigenen Reihen.

Stuttgart - Bei Ibrhima Traoré deutet vieles auf einen Abschied im Sommer hin. Denn der VfB ist nicht bereit, die Gehaltsforderungen des Nationalspielers aus Guinea zu erfüllen.

Muss er auch nicht, schließlich ist ihm in Timo Werner schon jetzt ein erstzunehmender Rivale erwachsen. Seit Thomas Schneider VfB-Trainer ist, setzt er verstärkt auf das Talent aus den eigenen Reihen. Werner, obwohl noch 17 Jahre jung, gehört die Zukunft auf der linken Angriffsseite. In Kapstadt hat er zudem weiteren Boden gutgemacht.Ibrahima Traoré weiß das genau, weshalb er seinen Ausfall im Trainingslager doppelt beklagt: „Ich wäre gern dabei gewesen, vor allem, weil es in Afrika stattfindet, das wäre für mich als Afrikaner natürlich etwas Besonderes gewesen“, sagt er. Doch das ist jetzt abgehakt: „Jetzt muss ich ganz schnell sportlich den Anschluss finden.“

Im Reha-Center arbeitet er im Kraft-, Ausdauer- und Stabilisationsbereich und macht er täglich Fortschritte: „Ich habe keine Schmerzen mehr, und das Knie schwillt auch nicht mehr an, wenn ich es belaste.“ Wenn die Mannschaft an diesem Freitag aus Kapstadt zurückkehrt, hat sie erst ein paar Tage frei. Nächste Woche startet sie dann in die heiße Phase der Vorbereitung auf das erste Rückrundenspiel gegen den FSV Mainz 05. „Dann will ich wieder im Mannschaftstraining dabei sein“, sagt Traoré.

Um für seine womöglich letzten Auftritte im Trikot des VfB Stuttgart in Fahrt zu kommen.

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