US-Finanzminister Steven Mnuchin wird nicht zur Investorenkonferenz in Saudi-Arabien reisen. Foto: AFP

Absage an Saudi-Arabien: US-Finanzminister Steven Mnuchin gibt bekannt, dass er nicht zur Investorenkonferenz in Saudi-Arabien reisen wird. Hintergrund ist das Verschwinden des saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi im Konsulat in Istanbul Anfang Oktober.

Washington - US-Finanzminister Steven Mnuchin wird nicht zur Investorenkonferenz in Saudi-Arabien reisen. Er habe mit Präsident Donald Trump und Außenminister Mike Pompeo entschieden, kommende Woche nicht nach Riad zu fliegen, twitterte Mnuchin am Donnerstag. Zuvor hatten schon der französische Finanzminister Bruno Le Maire, die Präsidentin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, Weltbankpräsident Jim Yong Kim, Unternehmenschefs sowie Vertreter der Niederlande und Großbritanniens ihre Teilnahme abgesagt.

Was ist mit Jamal Khashoggi passiert?

Hintergrund ist das Verschwinden des saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi im Konsulat seines Landes in Istanbul Anfang Oktober. Türkische Behörden hegen den Verdacht, dass er im Konsulat ermordet und zerstückelt wurde. Saudi-Arabien weist das zurück. Trump kritisierte zuletzt, die internationale Gemeinschaft habe Saudi-Arabien vorschnell die Verantwortung im Fall Khashoggi zugewiesen. Pompeo sagte nach einer Nahostreise, die USA wollten den Ausgang der Ermittlungen abwarten und dann über eine Reaktion entscheiden.

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