Ein Rollstuhlfahrer hatte in Wolfsburg über 1,8 Promille. Foto: dpa

In Wolfsburg gibt es eine ungewöhnliche Trunkenheitsfahrt im Straßenverkehr. Rettungskräfte beobachten zufällig, wie ein Mann aus seinem Elektrorollstuhl fällt. Nach dem Alkoholtest wundert sie das nicht mehr.

Wolfsburg - Ein 58-jähriger Wolfsburger ist betrunken aus seinem elektrischen Krankenfahrstuhl gefallen und hat sich damit ein Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingehandelt. Die Besatzung eines Rettungswagen habe zufällig das Missgeschick des Manns beobachtet und erste Hilfe geleistet, teilte die Polizei in der niedersächsischen Stadt am Mittwoch mit. Anschließend baten sie die Beamten um Hilfe.

Die beiden zum Einsatzort entsandten Polizisten bemerkten demnach schnell, dass der Mann „deutlich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand“. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,82 Promille. Verletzt hatte er sich bei dem Sturz auf der Straße nicht. Die Beamten nahmen den Mann zur Entnahme einer Blutprobe mit zur Wache. Nun läuft ein Verfahren gegen ihn.

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