Nicht-ärztliche Mitarbeiter an den Unikliniken in Baden-Württemberg bekommen mehr Geld. Foto: dpa-Zentralbild

Am Montagabend haben sich Verdi und Arbeitgeber für die Beschäftigten der Unikliniken Heidelberg, Freiburg, Tübingen und Ulm auf einen Abschluss geeinigt.

Stuttgart - Der Tarifstreit für die 26 000 nicht-ärztlichen Mitarbeiter der Universitätskliniken ist beigelegt. Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi einigten sich am Montagabend auf einen Abschluss für die Beschäftigten der Unikliniken Heidelberg, Freiburg, Tübingen und Ulm. Demnach bekommen Mitarbeiter rückwirkend ab dem 1. Mai dieses Jahres 65 Euro mehr Geld im Monat, für Auszubildende sind es 40 Euro.

Ab April 2017 steigt das Gehalt noch einmal um 2,35 Prozent, für Azubis um weitere 35 Euro. Außerdem gibt es einen höheren Zuschlag für Nachtdienste. Auszubildende haben künftig Anspruch auf 29 satt 28 Tage Urlaub; ab dem zweiten Jahr sind es 30 Tage. Der neue Tarifvertrag läuft bis Ende April 2018.

Die Gewerkschaft Verdi hatte 200 Euro mehr pro Monat für alle Arbeitnehmer und rund 120 Euro monatlich mehr für Azubis gefordert. Die Arbeitgeber wollten eine Laufzeit des neuen Tarifvertrages von 15 Monaten, die Gewerkschaft favorisierte 12 Monate. Für die 6000 Ärzte an den vier Kliniken wird separat verhandelt.

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