Ein Schluck Whiskey soll gegen eine Erkältung helfen. Foto: dpa/Klaus-Dietmar Gabbert

Warmes Bier gegen Erkältung? Der Tipp zur Genesung hält sich hartnäckig. Ein US-Arzt rät nun zu einer hochprozentigeren Medizin – dem Whiskey.

Stuttgart - Alkohol gegen die Erkältung – hilft das wirklich? Warmes Bier ist tatsächlich empfehlenswert. Das alte Hausmittel lindert nicht nur den Schnupfen, sondern enthält auch ätherische Öle und Bitterstoffe, die einen stark beruhigenden und Schlaf fördernden Effekt haben, wie die Techniker-Krankenkasse in Frankfurt berichtet. Außerdem wirkten die Bitterstoffe antibakteriell und bekämpften Krankheitserreger. Allerdings dürfe das Bier nicht über 40 Grad erwärmt werden, da sonst wertvolle Inhaltsstoffe zerstört werden.

Konsum nur in Maßen

Alkohol entziehe dem Körper allerdings auch Wasser und sei als Hausmittel für Kinder und bei Alkoholproblemen ungeeignet. Der US-Arzt William Schaffner bringt nun auch den Whiskey als hochprozentige Medizin ins Spiel. Der Alkohol weite die Blutgefäße, das erleichtere dem Körper gegen die Infektion vorzugehen. Man dürfe es aber nicht übertreiben, warnt er. Die meiste Flüssigkeit solle in Form von Wasser oder Tee zu sich genommen werden – am besten Kräutertee oder Fruchtsäfte.

Wie Whiskey bei Erkältungen genau helfen soll, erfahren Sie im Video:

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