Früher Gegenspieler auf dem Feld, heute in großer Verantwortung bei ihren Clubs: Sebastian Kehl (li./Borussia Dortmund) und Thomas Hitzlsperger (VfB Stuttgart) Foto: Baumann

Thomas Hitzlsperger ist beim VfB Stuttgart in relativ kurzer Zeit vom Spieler zum Topfunktionär aufgestiegen. Der 37-Jährige eifert damit zahlreichen Nationalspielern seiner Zeit nach.

Stuttgart - Der Glanz der Fußball-Weltmeister von 1990 verblasste schnell. Kaum einer aus der goldenen Ära vermochte nach der aktiven Karriere im Profifußball dauerhaft Fuß zu fassen. Von Rudi Völler, Jürgen Klinsmann und Stefan Reuter einmal abgesehen. Von einem Fluch des WM-Titels von Rom war mit Blick auf gescheitere Trainerkarrieren von Lothar Matthäus, Jürgen Kohler oder Thomas Häßler schon die Rede, was der Generation aber nicht gerecht wird. Schließlich endete der Bildungshorizont der meisten Kicker aus dieser Zeit kurz hinter dem Fußball – es war eben eine andere Zeit.

Was Hitzlsperger und Co von früheren Generationen unterscheidet

Nachfolgende Generationen hatten es da schon einfacher. Die Verbindung von Fußball und Schule wurde enger, wer als Profi parallel studierte, war kein Exot mehr. Was der Karriere nach der Karriere zuträglich war. So wundert es nicht, dass vielen Fußball-Helden der Nuller-Jahre der Sprung hinauf in die Funktionärsebenen deutscher Top-Clubs geglückt ist. Der zum neuen Vorstandschef beim VfB Stuttgart beförderte Thomas Hitzlsperger ist der vorerst Letzte in einer Reihe vor ihm.

Sehen Sie in unserer Bildergalerie, wer in der Bundesliga wo das Sagen hat.

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