Die jungen Sternsinger schreiben mit Kreide „Christus möge dieses Haus segnen“ in der lateinischen Abkürzung „C+M+B“ (Christus mansionem benedicat) an das Neue Schloss. Foto: dpa

90 Sternsinger haben am Montag Ministerpräsident Winfried Kretschmann besucht. Der hob die Spitzenposition Baden-Württembergs bei den Spendensammlern hervor.

Stuttgart - Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat am Montag in Stuttgart etwa 90 Sternsinger empfangen. „Nirgendwo in Deutschland sind so viele Sternsinger unterwegs und werden so viele Spenden eingesammelt wie bei uns in Baden-Württemberg“, sagte der 70 Jahre alte Politiker. Im Südwesten seien im vergangenen Jahr fast zehn Millionen Euro an Spenden durch die Sternsinger eingenommen worden, fügte er hinzu. Damit sei Baden-Württemberg Spitzenreiter in der Republik. Die Sternsingeraktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wir gehören zusammen - in Peru und weltweit“.

50 000 Kinder als Sternsinger unterwegs

Kretschmann lobte die Aktion der Sternsinger, die mit Krone und Stern durch Baden-Württembergs Straßen zogen. „Sie helfen durch ihr Handeln, unsere Welt ein wenig schöner, besser und lebenswerter zu machen“, sagte der Ministerpräsident und dankte den Sternsingerinnen und Sternsingern für ihr Engagement.

Jedes Jahr gehen in der ersten Januarwoche in Baden-Württemberg rund 50 000 Kinder und Jugendliche als Heilige Drei Könige verkleidet von Tür zu Tür und sammeln Spenden für Kinder in ärmeren Ländern. Die jungen Sternsinger schreiben mit Kreide „Christus möge dieses Haus segnen“ in der lateinischen Abkürzung „C+M+B“ (Christus mansionem benedicat) an viele Haustüren.

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