ARD-Kommentator Steffen Simon (rechts) hat sich „on air“ für einen Fehler bei der WM 2018 entschuldigt. Foto: dpa

Jedem Menschen unterlaufen bei der Arbeit Fehler. Wenn aber ein TV-Kommentator patzt, erfährt es gleich ein Millionenpublikum. Steffen Simon hat sich für einen Patzer während der Liveübertragung entschuldigt.

Stuttgart - ARD-Kommentator Steffen Simon ist bei der ARD-Liveübertragung des WM-Spiels Polen gegen Kolumbien ein Fauxpas unterlaufen: Während der ersten Halbzeit meinte er, den ehemaligen polnischen Nationalspieler Kazimierz Deyna im Publikum gesehen zu haben – tatsächlich aber wurde der Funktionär Zbigniew Boniek eingeblendet.

Kazimierz Deyna hingegen ist bei einem Autounfall im Jahre 1989 ums Leben gekommen. Schnell mehrten sich – wie so oft – kritische Stimmen zum ARD-Kommentator in den sozialen Medien.

Doch nur Minuten später griff Steffen Simon diese Aussage während der Übertragung noch einmal direkt auf, korrigierte seinen Fauxpas – und bat um Entschuldigung. Sogleich zollten ihm eben jene User, die ihn vor wenigen Momenten noch heftig kritisiert hatten, Respekt für die Offenheit und die Korrektur.

Schließlich unterlaufen jedem Menschen Fehler – auch bei der Arbeit. Umso bemerkenswerter die Art und Weise, wie ARD-Mann Steffen Simon damit während der WM-Partie Polen gegen Kolumbien umging.

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