Mario Basler brennt für seine neue Aufgabe. Foto:  

Mario Basler lässt den Rauch rein und will mit seiner neuen Shisha-Bar Asche verdienen – es ist eine Geschichte mit ordentlich Zündstoff. Der Ex-Profi ist Feuer und Flamme – und deshalb unser Sportsfreund des Tages.

Stuttgart - Bei Mario Basler qualmten schon zu Profizeiten nicht nur die Socken, sondern gerne auch der Glimmstängel. Vor allem der Ex-Bundestrainer Berti Vogts ließ bei Basler deshalb gerne mal den Rauch rein und blies ihm den Marsch – und erzählte mal folgende Geschichte im Dunstkreis der Nationalelf. Als „Super Mario“ verspätet zu einem Länderspiel in Südafrika kam, lag das nicht am Nebel oder einer Rauch-Wolke in der Luft. Nein, Basler genoss seinen Sonderflug – in vollen Zügen.„Der Mario ist noch nicht hier“, sagte Vogts nach eigener Landung in Kapstadt: „Unser Flug war ein Nichtraucherflug. Da konnte er nicht.“

Basler machte schon immer sein eigenes Ding – wie schön, dass sich der rauchende Colt des Fußballs auch nach der Karriere treu blieb und weiter ordentlich durchzieht. Dass dem geneigten Zuschauer bei Baslers ungefilterten TV-Expertisen mit ordentlich Zündstoff drin oft der Kopf raucht – geschenkt. Basler, so viel muss man ihm lassen, ist ein echter Charakterkopf. Und ein recht tüchtiger Geschäftsmann, der nun regelrecht brennt (man könnte auch sagen: Feuer und Flamme ist) für ein neues Geschäftsfeld.

Das innere Feuer

Nein, es ist keine Nebelkerze: Basler lässt jetzt die anderen bei sich qualmen und will damit Asche verdienen. Am 28. Juni eröffnet er eine Shisha-Bar in der Pfalz – mitten in der Pampa. Der Kneipenname „MB30“ steht dabei überraschend nicht für „Marlboro30“. Nein, die Initialen stehen für Mario und Basler, samt früherer Rückennummer beim Herzensclub 1. FC Kaiserslautern, wo ja einst auch der Betzenberg noch lichterloh brannte, aber das nur am Rande.

Uns bleibt Basler nun viel Glück und inneres Feuer für die neue Aufgabe zu wünschen – verbunden mit der Hoffnung, dass ihm trotz neuem Job weiter genug Zeit bleibt für seine eigentliche Profession: Für Mario, den Dampfplauderer, der stets neue Brennpunkte als Experte setzt. Und dabei gerne mal viel Rauch um nichts macht.

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