Zwischen zwei und drei Meter tief war das Loch, das sich unter dem Transporter auftat. Foto: dpa

Jeden Tag erreichen uns tausende von Agenturfotos. Eines davon ist unser Bild des Tages. Heute: ein Transporter wird im US-Bundesstaat Ohio vom Erdboden verschluckt.

Cleveland - Vom Erdboden verschluckt: Diese Redewendung kommt einem unweigerlich in den Sinn bei dem Anblick des weißen Kleintransporters, der vor einer Häuserreihe in der Stadt Cleveland im US-Bundesstaat Ohio schräg in einem Erdloch hängt. Unter dem parkenden Wagen des städtischen Wasseramtes hat sich am Donnerstag gegen Mittag (Ortszeit) plötzlich ein riesiges Senkloch aufgetan.

Zwischen zwei und drei Meter tief soll das Loch nach Angaben des TV-Senders Fox 8 Cleveland gewesen sein. Der Mitarbeiter des Wasseramtes, der sich in dem Wagen befand, wollte gerade ausgestiegen, um ein Wasserleck in einem nahegelegenen Haus zu inspizieren, als der Transporter in die Tiefe rutschte. Fox 8 bezeichnete den Vorfall als eine „Situation, in der es um Leben oder Tod geht“. Der Mitarbeiter befand sich noch in dem Wagen, schaffe es aber auszusteigen. Verletzt wurde niemand.

Rettungsaktion dauerte sechs Stunden

Mithilfe von Abschleppwagen konnte der Transporter wieder aus dem Loch gezogen werden – die Rettungsaktion dauerte mehr als sechs Stunden. Bei einigen Häusern war in der Folge die Wasserzufuhr unterbrochen. Das städtische Wasseramt bemüht sich nun, diese schnell wieder herzustellen. Bis dahin will es die Menschen in der Gegend mit Trinkwasser versorgen. Die Straße ist bis auf Weiteres unbefahrbar.

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