An zwei Bussen stellte die Polizei gravierende technische Mängel fest (Symbolbild). Foto: dpa

Bei der Kontrolle von zwei Reisebussen auf der A8 bei Sindelfingen sowie in Besigheim hat die Polizei gravierende technische Mängel festgestellt. In einem Fall durfte der Bus nicht mehr zurück auf die Straße.

Sindelfingen - Ein serbischer Reisebus mit gravierenden technischen Mängeln ist der Polizei am Sonntag auf der A8 bei Sindelfingen (Kreis Böblingen) ins Netz gegangen. Unter anderem habe der Bus eine undichte Dieselleitung am Motorraum und eine angerissene Bremsleitung an der rechten Vorderachse aufgewiesen, berichten die Beamten erst jetzt. Zum Glück für die fast 40 Reisenden konnten die Schäden innerhalb von zwei Stunden in einer Werkstatt behoben werden, sodass der Bus weiterfahren konnte.

Reisegruppe muss auf Ersatzbus warten

Für eine andere Gruppe endete ein Ausflug am Dienstag vorerst an einer Bushaltestelle in der Straße „Auf dem Kies“ in Besigheim (Kreis Ludwigsburg). Ihr Bus samt Fahrradanhänger war gegen 9.45 Uhr von der Polizei kontrolliert worden. Dabei fielen technische Mängel auf, die eine Weiterfahrt unmöglich machten.

So habe der Bus unter anderem durch Rost bedingte Schäden am Rahmen aufgewiesen und musste einem Gutachter des Tüv vorgeführt werden. Dieser stufte den Bus als nicht verkehrssicher ein.

Deshalb mussten die 16 Radfahrer der Reisegruppe aus dem Münsterland vorerst in Besigheim bleiben und auf einen Ersatzbus warten. Der Busfahrer muss mit einer Anzeige rechnen. Außerdem prüft die Genehmigungsbehörde für Personenbeförderung des Landes NRW mögliche Sanktionen gegen das Busunternehmen.

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