Nach der gelungenen Rettungsaktion sucht die Ringelnatter schnell das Weite. Foto: Freiwillige Feuerwehr Menden Pressestelle

Tierrettung der etwas anderen Art: Im sauerländischen Menden musste die Freiwillige Feuerwehr ausrücken, um eine Schlange zu befreien. Die Ringelnatter hatte sich eine zu große Beute geschnappt und war in einem Erdloch stecken geblieben.

Menden - Weil eine Schlange den Mund zu voll genommen hatte, hat die Freiwillige Feuerwehr das Tier im sauerländischen Menden (Nordrhein-Westfalen) aus einem Erdloch befreien müssen. Die 1,5 Meter lange Ringelnatter habe mit einer Kröte im Maul in einem Erdloch festgesteckt.

„In dieser Lage ging es für das Reptil weder vor noch zurück“, teilte die Feuerwehr am Dienstag mit. „Behutsam“ sei es gelungen, „den Kiefer aus der Kröte zu lösen“ und die Schlange aus ihrer misslichen Lage zu befreien.

Für die Kröte kommt jede Hilfe zu spät

Der Kröte konnten die Einsatzkräfte nicht mehr weiterhelfen. Auch für die Schlange war es ein Happy End mit Abstrichen – sie wurde hungrig wieder in die Natur entlassen.

Welche Schlangen in Deutschland leben und ob sie giftig sind, sehen Sie in unserer Bildergalerie.

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