Hat in diesem Winter gut lächeln: Skispringer Richard Freitag. Foto: dpa

Kleider machen Leute. Oder auch nicht. Um das herauszufinden, unterziehen wir den Kleidungsstil bekannter Persönlichkeiten einem Stilcheck. Heute: Richard Freitag.

Stuttgart - In modischer Hinsicht sind Skispringer keine Überflieger. Alles gehorcht der Funktionalität, Helm, Stiefel, Anzug. Letzterer muss genauen Vorgaben entsprechen, im Schritt darf der Abstand zwischen Stoff und Körper einen bestimmten Zentimeterwert nicht überschreiten. Nicht dass sich der Springer mithilfe flatternder Klamotten zusätzliche Tragflächen erschummelt. So weit, so langweilig. Mit einer Ausnahme: Richard Freitag.

Der Sachse macht bei der Vierschanzentournee eine gute Figur, was vor allem am Schnauzer liegt. Selbst Wintersporthasser bleiben dieser Tage beim Zappen hängen und fragen sich, ob so eine Nasenbürste eventuell zusätzlichen Auftrieb liefert, und das nicht nur in Sachen Aerodynamik. Angeblich ließ der 26-Jährige den Oberlippenbart zunächst für einen guten Zweck wachsen, es ging um die Vorbeugung von Männerkrankheiten.

Menjou und Ostblock-Retro

Doch dann ließ er das nicht ganz perfekt geschnittene Menjou-Bärtchen einfach stehen, was ziemlich keck ist. Solche Bärte waren in den 20er Jahren bei Dandys sehr beliebt, später bei Kugelstoßerinnen im Ostblock. Mehr Retro geht nicht.

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