80.000 Besucher haben vier Tage lang beim Musikfestival Rock am Ring gefeiert. Foto: dpa

Das letzte Mal in der Eifel: Bei „Rock am Ring“ feiern bis Sonntagabend 80.000 Besucher zur Musik von mehr als 90 Bands. Im kommenden Jahr wird das Festival vermutlich nach Mönchengladbach umziehen.

Das letzte Mal in der Eifel: Bei „Rock am Ring“ feiern bis Sonntagabend 80.000 Besucher zur Musik von mehr als 90 Bands. Im kommenden Jahr wird das Festival vermutlich nach Mönchengladbach umziehen.

Nürburg/Nürnberg - „Rock am Ring“ in der bisherigen Form ist Geschichte: Zum letzten Mal ist das legendäre Musikfestival in der Eifel über die Bühne gegangen. 80 000 Besucher feierten vier Tage lang am Nürburgring. Als Top Act am letzten Abend wurde am Sonntag noch Metallica erwartet. Zu sehen gab es insgesamt mehr als 90 Bands auf drei Bühnen. Die Einsatzkräfte zogen ein positives Fazit, den Sanitätern bereiteten aber viele Sonnenbrände ordentlich Arbeit.

Zur 30. Ausgabe im kommenden Jahr wird „Rock am Ring“, das 1985 seine Premiere in der Eifel gefeiert hatte, umziehen, voraussichtlich nach Mönchengladbach. Am Ring wird ein neues Festival der Deutschen Entertainment AG (Deag) mit dem Namen „Grüne Hölle“ an den Start gehen. „Rock am Ring“-Veranstalter Marek Lieberberg und der neue Ringbesitzer, der Düsseldorfer Autozulieferer Capricorn, hatten sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen können.

Das diesjährige Lieberberg-Zwillingsfestival „Rock im Park“ in Nürnberg geht noch bis diesen Montag. Sowohl in Nürnberg als auch in der Eifel schwitzten die Fans bei sengender Hitze. Die Sonne sorgte für reichlich rote Haut. „Allein am Samstag hatten wir 3000 Hilfeleistungen, davon waren 80 Prozent Sonnenbrände“, hieß es vom Deutschen Roten Kreuz am Nürburgring.

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