Reinhold Würth schaut gerne auch hinter die Dinge Foto: picture alliance / /Sebastian Gollnow

Der Unternehmer Reinhold Würth sieht Baden-Württemberg beim Thema Kultur bestens aufgestellt: „Nie war die Kulturlandschaft so lebendig, so vielfältig, so international und qualitativ anerkannt wie heute“, sagte Würth den „Stuttgarter Nachrichten“ .

Stuttgart - Der Unternehmer Reinhold Würth sieht Baden-Württemberg beim Thema Kultur hervorragend aufgestellt: „Die Kulturlandschaft in Baden-Württemberg ist in einer hervorragenden Verfassung – nie war sie so lebendig, so vielfältig, so international und qualitativ anerkannt wie heute“, sagte Würth den „Stuttgarter Nachrichten“ .

Kulturlandschaft „gleicht einem Schlaraffenland“

„Von der Staatsoper in Stuttgart, dem Nationaltheater in Mannheim, der Staatsoper in Karlsruhe über die vielen hundert Museen zur Architektur, zur Vorgeschichte, zur Technik bis hin zur Staatsgalerie in Stuttgart und in vielen anderen Kunstmuseen“, so Würth weiter, „gleicht die Kulturlandschaft Baden-Württembergs einem echten Schlaraffenland“.

Mit 19 unternehmerische Verantwortung übernommen

Am 1. Oktober feierte der Vorsitzende des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe am Firmenstammsitz in Künzelsau sein 70. Arbeitsjubiläum. Mit 14 war Würth 1949 in den kleinen väterlichen Betrieb eingestiegen, mit nur 19 Jahren übernahm er die Leitung. Heute ist Würth als Handelsunternehmen in 80 Ländern aktiv und zählt mehr als 77 000 Beschäftigte.

Unternehmen als „Spiegelbild der Gesellschaft“

Bekannt ist Würth auch als Förderer von Kunst und Kultur. Dabei sieht Würth, wie er den „Stuttgarter Nachrichten“ sagte, sein Unternehmen als „Spiegelbild der Gesellschaft“. „Nur eine Minorität der Mitarbeiter interessiert sich für Kunst“, sagt Würth, „gleichwohl berichten mir viele Mitarbeiter, dass ich ihnen über die Kunst ein neues Fenster in ihrem Leben geöffnet habe“.

Kulturförderung ist Teil der Mitarbeiter-Motivation

Die Kulturförderung sei Teil der Firmenidentität. „Wenn Mitarbeiter Freunde und Verwandte von außerhalb zu Besuch haben“, sagt Würth, „besuchen sie gerne eine unserer Kulturveranstaltungen. Sind die Besucher dann beeindruckt von der Top-Liga der Künstler, die wir hier präsentieren, ergibt sich daraus ein Sozialprestige für unsere Mitarbeiter und hohe Motivation, bei und mit Würth zu arbeiten.“

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