In Erlangen ist ein Hotelschiff an einer Zugbrücke hängengeblieben, 181 Passagiere waren an Bord und werden nun von Seelsorgern betreut. Foto: dpa

Nach der tödlichen Havarie eines Hotelschiffes in Erlangen werden die Passagiere von Seelsorgern betreut. Nun äußert sich die Reederei zu dem Unglück, bei dem zwei ihrer Mitarbeiter gestorben sind.

Erlangen - Nach der Havarie eines Flusskreuzfahrtschiffes mit zwei Toten auf dem Main-Donau-Kanal bei Erlangen hat sich die Reederei zu der Kollision geäußert. „Es zerreißt uns das Herz, und Mitarbeiter sind in Nürnberg, um in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden die Details des Unfalls herauszufinden“, teilte ein Sprecher von Viking River Cruises der Deutschen Presse-Agentur mit. Die 181 unverletzten, hauptsächlich aus den USA stammenden Gäste könnten wählen, ob sie nach Hause zurückkehren oder die Tour mit einer „angepassten Reiseroute“ fortsetzen wollten.

Das Schiff war in der Nacht zu Sonntag mit dem Führerhaus an einer Brücke hängengeblieben, zwei Mitglieder der 49-köpfigen Crew im Alter von 33 und 49 Jahren wurden eingeklemmt und starben.

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