Aktivisten in Jena präsentieren die Attrappe. Foto: glomex

Die meisten werden bei einem gegrillten Spanferkel wohl eher gleichgültig hinschauen – aber wie reagieren Passanten bei einem Hund am Rost? Das hat die Tierschutzorganisation Peta in Jena ausprobiert.

Stuttgart - Um auf das unterschiedliche Maß an Empathie zwischen Haus- und Nutztieren hinzuweisen, hat sich die Tierschutzorganisation Peta eine radikale Aktion einfallen lassen. Passanten in der Jenaer Innenstadt wurden mit einer Kampagne im Grill-Look konfrontiert, bei der eine täuschend echte Hundeattrappe neben üblichem Grillgut zu sehen war. Um den Stand herum verteilten Aktivisten Infomaterialien.

Nutztiere vs. Haustiere

Die Kampagne mit verkleidetem Grillmeister, die morgen auch noch in Hamburg zu sehen sein soll, soll die Aufmerksamkeit explizit auf das Leid von Nutztieren lenken. Unter dem Motto „Wenn Sie keinen Hund essen würden, warum dann ein Schwein?“ möchte Peta ins Gedächtnis rufen, dass Nutztiere, genauso wie Haustiere auch, fühlende Wesen sind.

Im Video erfahren Sie die Hintergründe.

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