Der Schäferhund Gavel taugte leider nicht zum Dienst als Polizeihund. Foto: Instagram / @qldgovernor

PetContent – Schäferhund Gavel hatte eigentlich eine große Karriere als australischer Polizeihund vor sich. Doch es stellte sich heraus, dass er dafür zu lieb war. Nun hat er einen neuen Job und kommt im Netz groß raus.

Surfende Hunde, jodelnde Vögel, grimmige Katzen: Das Internet ist voller Tiere und ihrer Geschichten. Wir können sie nicht alle erzählen – aber wir geben uns Mühe. Die Kolumne PetContent ist ihre Bühne.

Stuttgart - Verbrecher fangen, bellen, gefährlich aussehen: das alles gehört zur Arbeit eines Polizeihundes. Als der Schäferhundwelpe Gavel im vergangenen Sommer zum Dienstsitz des Gouverneurs von Queensland in Australien, Paul de Jersey, gebracht wurde, um dort aufzuwachsen, stand dem putzigen Vierbeiner eine glänzende Karriere im Polizeidienst bevor.

Wie sich allerdings herausstellte, mochte Gavel es viel lieber, mit Menschen zu spielen, zu schmusen und Spaß zu haben. Nicht gut für einen Polizeihund, beschloss die Polizei von Queensland, und sortierte Gavel im Februar aus der Riege ihrer tierischen Rekruten aus.

Doch Gavel hatte Glück im Unglück: Paul de Jersey entschied, dass er weiterhin seinen Dienst dort versehen darf, nun allerdings als offizieller „Vice-Regal Dog“. In dieser Funktion begrüßt er Gästegruppen, begleitet de Jersey auf Termine und nimmt an Sitzungen teil.

Der Gouverneur jedenfalls scheint in den Schäferhund vernarrt zu sein. Zu Weihnachten 2016 wurde extra ein offizielles Foto aufgenommen, auf dem er mit dem Hund zu sehen ist.

Es dauerte auch nicht lange, da hatte Gavel de Jerseys Team um die Pfote gewickelt und sie begannen, Fotos und Videos von ihm auf Facebook und Instagram zu posten. Mittlerweile hat der Hund eine richtige kleine Fangemeinde im Netz. Viele verfolgen Gavels Geschichte auf Facebook oder Instagram und finden es gar nicht schlimm, dass er sein ursprüngliches Ziel – ein Polizeihund zu werden – nicht erreicht hat. Jeder habe eben seine eigenen, speziellen Talente, und Gavel habe nun seine gefunden, schreibt etwa Kelsay Irby.

Und Ameri Bugger meint, große Anführer würden wissen, wie sie die Stärken eines jeden Teammitglieds einzusetzen hätten, und lobt den Gouverneur dafür, dass er die Qualitäten des freundlichen Schäferhunds erkannt habe.

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