Die Polizei hat im Südwesten schon fast 9000 Anzeigen verteilt. Foto: imago images/Arnulf Hettrich

Vor zwei Wochen traten die bundesweiten Ausgangsbeschränkungen in Kraft. Die Polizei im Südwesten hat seitdem etwa 70.000 Menschen kontrolliert. Es kam schon zu zahlreichen Anzeigen.

Stuttgart - Die Polizei in Baden-Württemberg hat in den vergangenen zwei Wochen Tausende Kontrollen im Land zur Eindämmung der Corona-Pandemie durchgeführt. Seit Beginn der bundesweiten Ausgangsbeschränkungen am 23. März habe man mehr 70.000 Menschen kontrolliert und sensibilisiert, teilte das Innenministerium am Montag in Stuttgart der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage mit. 8842 Fälle hatten demnach Anzeigen zur Folge. In mehr als 80 Prozent der Anzeigen handelte es sich um unerlaubte Menschenansammlungen von mehr als zwei Personen, wie ein Ministeriumssprecher erklärte.

Menschenansammlungen sind in Baden-Württemberg auf öffentlichen Plätzen verboten, sobald sich mehr als zwei Personen treffen, die nicht zur Familie gehören. Während Zusammenkünfte von kleineren Gruppen nach aktueller Verordnung eine Ordnungswidrigkeit darstellen, begehen laut Sprecher Gruppen von mehr als 15 Menschen eine Straftat.

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