Laut Verteidigungsminister Ashton Carter sind bei einem US-Luftangriff drei führende IS-Mitglieder getötet worden. Foto: AP

Die Anti-IS-Koalition hat nach US-Angaben in Syrien drei führende Mitglieder der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) getötet, die direkt für die Planung von Attentaten im Ausland verantwortlich gewesen sein sollen.

Aviano - Bei einem US-Luftangriff in Syrien sind nach Angaben des amerikanischen Verteidigungsministeriums drei führende Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat getötet worden. Verteidigungsminister Ashton Carter sagte bei einem Truppenbesuch im italienischen Aviano, zwei der Getöteten stünden mutmaßlich mit den Pariser Terroranschlägen vom November 2015 in Verbindung, bei denen 130 Menschen getötet wurden.

Carters Sprecher Peter Cook präzisierte, die drei seien am 4. Dezember bei einem Luftangriff auf die IS-Hochburg Rakka getötet worden. Zwei von ihnen, Salah Gourmat und Sammy Djedou, seien enge Mitarbeiter des im August getöteten IS-Einsatz-Leiters Abu Mohammed al-Adnani gewesen. Die dritte Person, Walid Hamman, sei in Belgien in Abwesenheit wegen eines 2015 vereitelten Anschlags verurteilt gewesen.

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