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Ein neues Angebot soll den Nachwuchs sichern, bevor die kindliche Begeisterung für die Feuerwehr nachlässt. Franziska Fliß
begleitet den Aufbau der Kindergruppen im Rems-Murr-Kreis.

Winnenden – - Franziska Fliß, die Fachgebietsleiterin für die Kindergruppen in der Jugendfeuerwehr im Kreis, will über den Spaß an der Feuerwehrarbeit neue aktive Mitglieder gewinnen.
Frau Fliß, wieso entstehen im Rems-Murr-Kreis gerade so viele Kindergruppen?
Auch an uns geht der demografische Wandel nicht spurlos vorbei. Die Feuerwehren haben eingesehen, dass die zukünftigen Einsatzkräfte hauptsächlich aus der eigenen Jugendarbeit kommen müssen. Bisher konnte man ab zwölf beziehungsweise ab zehn Jahren in die Jugendfeuerwehr. In diesem Alter sind viele Kinder und Jugendliche bereits in anderen Vereinen engagiert. Deshalb ist uns auch ein Angebot für Jüngere wichtig.
Was verspricht sich die Feuerwehr von einem Angebot für Kinder?
Wir möchten die Kinder dadurch schon frühzeitig an die Feuerwehr binden. Im Alter von sechs Jahren brennen die Kinder buchstäblich für das Thema Feuerwehr, und genau dann müssen wir sie abholen. Das Ziel ist natürlich, die Kinder erst in die Jugendfeuerwehr und später in den aktiven Dienst zu übernehmen.
Und was sollen die Kinder mitnehmen?
Uns ist wichtig, den Kindern hauptsächlich Spaß zu vermitteln. In den Kindergruppen geht es nicht darum, einen perfekten Regelangriff aufzubauen, sondern spielerisch einzelne Bereiche und Aufgaben der Feuerwehr kennenzulernen. Außerdem sollen die Kinder einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema Feuer und Feuerwehr erlernen.
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