Nicolas Gonzalez zeigte besonders in der ersten Halbzeit eine starke Leistung. Foto: AFP/ANDREAS GEBERT

Der VfB Stuttgart zeigt gegen die Eintracht besonders in der ersten Halbzeit eine starke Leistung. Am Ende reicht es dann doch nicht zum Sieg. Wie das Netz die Partie gesehen hat, lesen Sie hier.

Stuttgart - Ach, sind Samstage doch schön. Vor allem, wenn in der Fußball-Bundesliga der Ball rollt. Noch schöner wäre es natürlich, wenn man als Fan auch ins Stadion könnte. Auch VfB-Präsident Claus Vogt vermisst den sogenannten zwölften Mann und postet dazu ein Video aus dem Wohnzimmer des schwäbischen Bundesligisten. „Dass Ihr unfassbar fehlt, wisst Ihr. In diesen schwierigen Zeiten müssen wir zusammenhalten, damit wir bald wieder gemeinsam hier sein können“, schreibt er dazu auf Twitter.

Die Worte dieses Eintracht-Fans sprechen Bände und vielen anderen Anhänger wohl aus der Seele.

Auf dem Rasen läuft es derweil beim VfB Stuttgart. Das Team von Trainer Pellegrino Matarazzo beginnt schwungvoll und geht in der 17. Minute durch einen berechtigten Foulelfmeter durch Nicolás González in Führung.

Die Leistung der Stuttgarter stößt bei den Fans auf Zufriedenheit. „Macht echt Spaß, zuzuschauen“, schreibt Lennart Sauerwald.

Anders sieht es da bei den Fans der Eintracht aus, die ihre Enttäuschung über die schwache erste Halbzeit nicht verbergen können. Ein User hat da schon Mitleid mit der Social-Media-Abteilung des hessischen Bundesligisten.

Frankfurt-Anhängerin Melli braucht erst mal einen Schnaps.

Bei den Frankfurter steht auch der ehemalige VfB-Spieler Steven Zuber auf dem Platz. Da stellt sich Twitter-User Louis van Goal die Frage:

In der 36. Minute erhöht der VfB auf 2:0. Kapitän Gonzalo Castro ist der Torschütze nach wunderbarer Vorarbeit von Nicolas Gonzalez. Die Fans sind daraufhin aus dem Häuschen.

Twitter-User Holger Schmidt ist sich sicher: Der VfB ist in dieser noch jungen Saison die große Überraschung.

Dann pfeift der Schiedsrichter zur Halbzeit. Das Fazit der ersten 45 Minuten fällt unterschiedlich aus.

Bei den Fans der Eintracht herrscht dagegen Ernüchterung.

„Was passiert denn erst, wen unsere Jungs dann noch die Cannstatter Kurve und das ganze Neckarstadion hinter sich haben?“, fragt sich User Lens Laurenz.

Auch der Start in die zweite Halbzeit ist ordentlich. Der VfB präsentiert sich in guter Form – ein drittes Tor wäre wohl die Entscheidung.

Doch es kommt anders: In der 61. Minute erzielen die Hessen durch Andre Silva den 1:2-Anschlusstreffer.

VfB-Keeper Gregor Kobek rettet in der 65. Minute mit einer Glanzparade zunächst die knappe Führung.

Die Frankfurter werden stärker. Die Fans des VfB fordern derweil neue Kräfte.

Und dann passiert es: In der 75. Minute erzielt die Eintracht nach einer Ecke durch ein Kopfballtor durch David Abraham das 2:2. Die Enttäuschung darüber bei den VfB-Fans ist dementsprechend groß.

Die Schiedsrichter-Leistung kommt bei dem ein oder anderen VfB-Fan nicht wirklich gut an.

In der 88. Minute gibt es noch einmal einen gefährlichen Freistoß für die Eintracht. Antreten wird Ex-VfB-Spieler Filip Kostić. Das löst bei den VfB-Fans Unbehagen aus.

Und die Angst vor dem Freistoß war nicht unberechtigt. Gregor Kobel muss sein ganzes Können zeigen und rettet dem VfB das Unentschieden.

Dann pfeift Schiedsrichter Sascha Stegemann schließlich ab. Am Ende steht ein 2:2-Unentschieden. Die Reaktionen der VfB-Fans fallen unterschiedlich aus.

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Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.

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