Nach dem Eurofighter-Absturz mit einem Toten, fand am Dienstag die Trauerfeier statt. Foto: Thomas Steffan/dpa

Nach dem Zusammenstoß zweier Eurofighter in Mecklenburg-Vorpommern, bei dem ein Pilot ums Leben kam, haben rund 600 Kameraden bei der Trauerfeier Abschied genommen.

Laage - Rund zwei Wochen nach dem Zusammenstoß zweier Eurofighter in Mecklenburg-Vorpommern haben 600 Kameraden bei einer Trauerfeier Abschied von dem getöteten Piloten genommen. Die Veranstaltung fand am Dienstag auf dem Gelände des Luftwaffen-Geschwaders 73 „Steinhoff“ in Laage bei Rostock statt und war auf Wunsch der Familie des Getöteten nicht-öffentlich, wie ein Sprecher der Luftwaffe sagte. Die Trauerrede hielt den Angaben zufolge der Inspekteur der Luftwaffe, Ingo Gerhartz. Nach der Gedenkveranstaltung mit militärischen Ehren sei der Sarg der Familie übergeben worden.

Der Eurofighter des 27 Jahre alten Piloten war am 24. Juni bei einer Luftkampfübung über der Müritzregion mit einem zweiten Jet kollidiert. Beide Maschinen stürzten ab. Der Pilot der anderen Unglücksmaschine konnte sich verletzt mit einem Fallschirm retten. Die Unglücksursache ist laut Luftwaffe noch unklar. Es war der erste Unglücksfall des Ausbildungsgeschwaders in Laage, das 1997 aus drei Militärverbänden gebildet worden war.

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