Mit einem Dönermesser soll der 21-jährige mutmaßliche Täter am Sonntag in Reutlingen seine Kollegin getötet haben. Foto: 7aktuell.de/Eyb

Der Verdächtige, der am Sonntag in Reutlingen eine Frau mit einem Messer getötet haben soll, ist vernommen. Die Polizei spricht von einer Beziehungstat, auch zur Tatwaffe gibt es Neuigkeiten.

Reutlingen - Nach einer tödlichen Messerattacke in Reutlingen vom Sonntag ist der 21-jährige mutmaßliche Täter vernommen worden.

Der Mann, der direkt nach der Tat zunächst nicht vernehmungsfähig war, habe eingeräumt, die 45-Jährige mit einem Messer verletzt zu haben, so die Polizei am Montag auf Nachfrage. „An den genauen Tatablauf kann er sich aber nicht erinnern“, sagte ein Sprecher. Der 21-Jährige war am Sonntag nach der Tat auf der Straße von einem BMW erfasst worden und in eine Klinik gekommen.

Tatwaffe war ein Dönermesser

Wie sich herausstellte, handelt es sich bei der Tatwaffe um ein Dönermesser. „Aber ein etwas kräftigeres“, sagte der Polizeisprecher. Der Verdächtige soll das Messer aus dem türkischen Restaurant mitgenommen und es für seine Attacken benutzt haben.

Zum genauen Motiv kann die Polizei noch nichts sagen. „Wir gehen aber mittlerweile von einer Beziehungstat aus. Die Frau war jedenfalls kein Zufallsopfer“, sagte der Sprecher. Derweil ist unklar, ob das Opfer schwanger war. Darauf gebe es derzeit keine Hinweise. Womöglich werde es aber eine Obduktion des Leichnams geben.

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