Thomas Tuchel verkneift sich beim Gerichtsprozess keine Seitenhiebe gegen seinen alten Verein. Foto: dpa

„Der größte Dissens war wahrscheinlich, dass ich im Bus gesessen habe und er nicht“, sagt Thomas Tuchel über BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Dortmund - Fußballtrainer Thomas Tuchel (44) macht den Bombenanschlag auf den Mannschaftbus von Borussia Dortmund mitverantwortlich für seinen Weggang vom Bundesligisten im Sommer 2017. „Es gab dadurch einen großen Dissens zwischen mir und Aki Watzke“, sagte der 44-Jährige am Montag im Prozess beim Dortmunder Landgericht.

„Der größte Dissens war wahrscheinlich, dass ich im Bus gesessen habe und er nicht.“ Genau wie zuvor die Profis Sven Bender, Marcel Schmelzer und Roman Weidenfeller erklärte Tuchel, dass es aus seiner Sicht ein Fehler gewesen sei, die Partie gegen AS Monaco schon am Tag nach dem Anschlag vom 11. April 2017 nachzuholen: „Der Zustand der Mannschaft war am nächsten Morgen so, dass es absolut keinen Sinn gemacht hat zu spielen.“

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