Die Frau ging mit ihrem Sohn nicht über die Ampel. Foto: dpa/Patrick Seeger

Dieser Unfall hätte sich vermutlich vermeiden lassen. Jetzt liegt ein Motorradfahrer im Krankenhaus.

Nürtingen - Wenn sie die nahe gelegene Fußgängerampel benutzt hätten, wäre dieser Unfall wohl vermeidbar gewesen: Am Dienstag wollte eine Mutter mit ihrem fünfjährigen Jungen im Nürtinger Ortsteil Zizishausen (Kreis Esslingen) die Bundesstraße 313 überqueren. Statt zur Ampel zu gehen, liefen die beiden zwischen den sich wegen der dortigen Baustelle stauenden Autos auf die Straße. Während die Frau wohl zunächst stehen blieb, ging der Junge weiter in Richtung Gegenfahrspur und konnte von seiner Mutter offenbar im letzten Moment zurückgezogen werden.

Ein in Richtung Plochingen fahrender, 39 Jahre alter Skoda-Besitzer bremste sein Auto ab, um einen Zusammenstoß mit dem Kind zu verhindern. Daraufhin prallte ein 60-jähriger Biker mit seiner Triumph ins Heck des Skoda und stürzte. Der Motorradfahrer erlitt schwere Verletzungen. Er musste zur stationären Behandlung in eine Klinik eingeliefert werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 5.000 Euro.

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