Die Königstraße in Stuttgart ist die große Einkaufsmeile der Region. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Nach einer aktuellen Studie stehen den Menschen in der Region Stuttgart knapp 20 Milliarden Euro zum Einkaufen zur Verfügung. Der Untersuchung der Industrie- und Handelskammer zufolge wird der Großteil dieses Geldes im stationären Handel ausgegeben.

Stuttgart - „20 Milliarden Euro nur zum Shoppen.“ Das ist die Überschrift der jüngsten Untersuchung der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart (IHK). Die einzelhandelsrelevante Kaufkraft wird als die Summe definiert, die tatsächlich im Einzelhandel, inklusive Online- und Versandhandel, ausgegeben wird. Der Untersuchung zufolge haben die Einwohner der Region Stuttgart im laufenden Jahr 19,8 Milliarden Euro zum Einkaufen zur Verfügung. Das entspricht mehr als einem Viertel der kompletten einzelhandelsrelevanten Kaufkraft im Südwesten.

Die Kammer hat zudem ein Ranking der Städte mit mehr als 10 000 Einwohnern in der Region erstellt, in der die Menschen über das meiste frei verfügbare Geld verfügen. Diese Liste wird von der Stadt Gerlingen angeführt. Hier wird die Kaufkraft, die im Handel ausgegeben wird, mit 8302 Euro pro Kopf für das Jahr 2017 angegeben. Auf den Rängen dahinter folgen Schwieberdingen (7748 Euro), Leonberg (7718 Euro) und Korntal-Münchingen mit 7690 Euro.

Am Ende des Rankings steht Geislingen an der Steige (Landkreis Göppingen). „Aber sogar hier verfügt durchschnittlich jeder Einwohner mit 6238 Euro über kaum weniger Konsumpotenzial als der durchschnittliche Bundesbürger“, heißt es in der Studie der IHK. Der Bundesschnitt für das Jahr 2017 liegt der Kammer zufolge 6582 Euro pro Kopf.

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