Auf der Schulter tragen geht auch... Foto: Nestor Rizhniak / shutterstock.com

In dieser Anleitung zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Katze richtig hochheben und festhalten. So fühlt sich das Tier wohl auf Ihrem Arm.

Katze richtig hochheben

Bevor Sie die Katze hochheben, können Sie sie zunächst an Ihrer Hand schnüffeln lassen und ein paar Mal über das Fell streicheln. So stellen Sie den Kontakt her.

Heben Sie die Katze hoch, indem Sie die eine Hand unter den Brustkorb legen und mit der anderen das Hinterteil stützen.

So sollten Sie die Katze nicht hochheben

Auf keinen Fall sollten Sie die Katze am Nacken festhalten und sie wie eine Tasche tragen. Der Industrieverband Heimtierbedarf weist darauf hin, dass Hals und Nacken der Katze nicht dafür gemacht sind, das Gewicht eines ausgewachsenen Tieres zu tragen. Darüber hinaus kann der Griff Angst bei den Katzen auslösen.

Außerdem sollten Sie die Katze nicht wie ein Baby unter den Achseln greifen und sie hin- und herschwingen. Das ist nicht nur unsicher für die Katze, sondern auch für Sie, da das Tier mit den Pfoten um sich schlagen und Sie kratzen könnte.

Achtung: Hat die Katze erweiterte Pupillen, knurrt Sie an oder wedelt nervös mit dem Schwanz, möchte Sie wahrscheinlich nicht hochgehoben werden. Lassen Sie Ihr etwas Zeit, bis Sie freiwillig zu Ihnen kommt.

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Katze richtig tragen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Katze zu tragen. Hier sind 3 Beispiele:

1. Legen Sie eine Hand unter den Brustkorb der Katze und stützen Sie mit der anderen die Hinterpfoten oder das Hinterteil.

2. Drücken Sie die Katze wie ein Baby an Ihren Brustkorb und stützen Sie sie am Hinterteil und an der Schulter.

3. Manche Katzen klettern gerne auf die Schultern von Menschen. In diesem Fall können Sie sich zu der Katze runterbeugen, sie auf die Schulter klettern lassen und das Hinterteil mit der Hand stützen.

Egal ob Sie eine der oben genannten Methoden anwenden oder Ihre eigene, beachten Sie Folgendes: Je mehr Berührungspunkte die Katze beim Tragen mit Ihrem Körper hat, desto wohler fühlt sie sich. So nehmen Sie der Katze die Angst herunterzufallen und können sie besser kontrollieren.

Katze richtig absetzen

Wenn Sie merken, dass die Katze nervös wird und beginnt zu zappeln, sollten Sie sie wieder absetzen. Stützen Sie dazu ihren Brustkorb ab und beugen Sie sich möglichst weit zum Boden herunter, um das Tier sicher abspringen zu lassen.

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