Im Jahr 2020 soll das Haus F bezugsfertig sein. Foto: Lg/Piechowski

Mit dem Haus F steht das erste Gebäude des Zukunftsprojekts „Neubau Katharinenhospital“. Bis 2028 sollen alle alten Gebäude durch ein modernes Ensemble ersetzt werden.

Stuttgart - Scherben bringen Glück. Nach altem Brauch zerschmetterte ein Zimmermann schwungvoll sein Glas auf dem Grund des Neubaus Haus F am Klinikum Stuttgart. Dessen Richtfest an der Kriegsbergstraße feierten Manne Lucha, Sozialminister des Landes, Michael Föll, Stuttgarts Erster Bürgermeister, Alexander Hewer und Jan Steffen Jürgensen, kaufmännischer Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor des Klinikums Stuttgart, sowie die Mitarbeitenden. Zum Auftakt sangen die Kinder der Betriebs-Kita „Wer will fleißige Handwerker sehn“. Wenn Letztere 2020 fertig sind, ziehen in das Haus F der neue Haupteingang mit zentraler Aufnahmestelle, Intensiv- und Bettenstationen, radiologische und internistische Kliniken.

Erstes Gebäude des Zukunftsprojekts

Es ist das erste zentrale Gebäude des Zukunftsprojekts „Neubau Katharinenhospital“. Bis zum Jahr 2028 sollen alle alten Gebäude am Campus Mitte durch ein Ensemble moderner Klinikbauten erneuert sein. Das Gesamtvolumen des Projekts der Landeshauptstadt liegt, so Föll, derzeit bei insgesamt 750 Millionen Euro. Haus F kostet 155 Millionen Euro, wird von der BAM Deutschland AG schlüsselfertig errichtet. Alles neu zu bauen sei eine „wegweisende Entscheidung des Gemeinderats“ gewesen, lobte Föll.

Es stärke Leistungsfähigkeit, medizinische Kompetenz und Attraktivität des Klinikums für Patienten und Mitarbeitende, den Gesundheitsstandort Stuttgart sowie die Zukunftsfähigkeit von Stadt und Region. Sozialminister Lucha erklärte, dass der Neubau ein weiterer Schritt sei, das Klinikum ­neu zu ordnen. Ein Verdrängungswettbewerb unter den Krankenhäusern sei deshalb jedoch nicht zu befürchten.

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