Das vergammelte Dönerfleisch wurde anschließend vernichtet (Symbolbild). Foto: dpa

In Schleswig-Holstein hat die Polizei am Montag einen Transporter entdeckt, der mit unzureichend gekühltem Dönerfleisch beladen war. Die vorgeschriebene Temperatur von minus 18 Grad Celsius war deutlich überschritten.

Flensburg - Die Polizei in Schleswig-Holstein hat mehr als anderthalb Tonnen unzureichend gekühltes Dönerfleisch aus dem Verkehr gezogen. Insgesamt wurden 83 Gammelspieße mit einem Gewicht von 1600 Kilogramm vernichtet, wie die Polizei in Flensburg am Dienstag mitteilte.

Beamte hatten am Montag in Husum einen Kleintransporter mit Dönerfleisch kontrolliert und festgestellt, dass die Ware nicht ordnungsgemäß gekühlt wurde. Messungen von Lebensmittelkontrolleuren bestätigten, dass die vorgeschriebene Temperatur von minus 18 Grad Celsius deutlich überschritten wurde. Zudem waren der Laderaum verschmutzt und das Fahrzeug überladen. Alle 70 Dönerspieße aus dem Transporter sowie 13 bereits an ein Geschäft ausgelieferte Spieße wurden in einer Tierkörperbeseitungsanlage vernichtet. Den Fahrer und den Unternehmer erwarten nun unter anderem Strafanzeigen nach dem Lebensmittelrecht.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: