"Der Himmel hat eine große Ähnlichkeit mit New Jersey" - auf seiner Facebook-Seite meldete sich Jon Bon Jovi nach Gerüchten über sein Ableben im Jahr 2011 putzmunter zu Wort. Auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte er ein Foto, das ihn vor einem Weihnachtsbaum zeigt. Und darunter die Nachricht: "Seid versichert, Jon lebt und es geht ihm gut. Das Foto wurde gerade erst gemacht." Foto: dpa

Nachrufe über "Tote", die putzmunter sind - das passiert immer wieder. Zuletzt wurde Jon Bon Jovi vor der Zeit ins Grab geschrieben: Der findet es im nachhinein "ziemlich cool", Zeuge seines eigenen Todes gewesen zu sein.

Stuttgart - "Hephocapalytirosises" nannte die Nachrichtenagentur dpa am 13. April 1964 als Todesursache und brachte damit den sowjetischen Staatschef Nikita Chruschtschow unter die Erde. Fälschlicherweise, wie sich herausstellte, denn der Russe erfreute sich bester Gesundheit. Paul McCartney, so behauptete 1969 die Universitätszeitung von Illinois, sei 1966 bei einem Unfall ums Leben gekommen und werde seither von einem Look-Alike gedoubelt.

Zuletzt wurde der Popstar Jon Bon Jovi vor der Zeit ins Grab geschrieben: Der findet es im nachhinein „ziemlich cool“, Zeuge seines eigenen Todes gewesen zu sein. „Die Nachricht lief im Fernsehen, im Radio, mein Handy klingelte wie verrückt“, erinnert sich der US-Rocker in der „Berliner Zeitung“ an den Dezember im Jahr 2011. Damals machte eine Falschmeldung über seinen angeblichen Tod im Internet die Runde.

„Wir alle fragen uns doch hin und wieder mal, was passieren wird, wenn wir sterben. Wer wird wie trauern?“ Das Ergebnis machte den Frontmann der Band Bon Jovi recht glücklich: „Die Menschen waren viel freundlicher, als ich erwartet hätte.“ Dass er quietschfidel war, bestätigte Jon Bon Jovi damals mit einem Foto auf seiner Facebook-Seite.

Immer wieder passiert das Missgeschick: Nachrufe werden verfasst über vermeintliche Tote, die putzmunter über der Erde weilen - wie unsere Bildergalerie der lebenden Toten zeigt.

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