In der Ditzinger Straße gibt es nun einen Schutzstreifen für Radfahrer. Hier haben die Zweiradfahrer Vorrang. Foto: factum/Bach

Die Sanierung der Landesstraße ist in einem ersten Abschnitt fertig. Der Verkehr kann wieder rollen – und muss mehr Rücksicht auf Radfahrer nehmen.

Gerlingen - Das Kunstwerk, die blaue Skulptur auf dem Kreisverkehr, fehlt noch, die Bepflanzung auch. Die Skulptur werde alsbald aufgestellt, doch der Kreisverkehr werde bei diesen hohen Temperaturen nicht bepflanzt, sagte Gerlingens Erste Beigeordnete Martina Koch-Haßdenteufel am Freitag bei der Freigabe der Ditzinger Straße für den Verkehr.

Land übernimmt Kosten

Die Hauptverkehrstraße von Ditzingen über Gerlingen in Richtung Leonberg ist eine Landesstraße – das Land bezahlt die Sanierung. Obwohl seit vielen Jahren sanierungsbedürftig, hatten die Gerlinger lange auf die Erneuerung warten müssen. Die Sanierung des Streckenabschnitts zwischen Ortseingang und Kreisel an der Hofwiesenstraße sei sowohl im Zeit- als auch im Kostenrahmen geblieben, so die stellvertretende Bürgermeisterin.

Erster Abschnitt im Kostenrahmen

850 000 Euro hat der erste Streckenabschnitt gekostet. Sowohl für Fußgänger als auch für Radfahrer wurde er deutlich aufgewertet. Der Bürgersteig ist stellenweise drei Meter breit, zweieinhalb Meter sind laut der Fachingenieure Standard. Zudem wurde für Radfahrer ein anderthalb Meter breiter Schutzstreifen angelegt. In der Straße wurden zudem mehr als anderthalb Kilometer Lehrrohre verlegt. So können Leitungen durchgezogen werden, ohne die Straße erneut aufzureißen.

Vier Monate haben die Bauarbeiten gedauert. Als nächstes wird der Kreisverkehr am Träuble gebaut, ehe der Abschnitt dazwischen gerichtet werden soll.

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