Das Wissenschaftsministerium fördert 51 Projekte zur Covid-19-Forschung im Land. (Symbolfoto) Foto: AFP/MARVIN RECINOS

Mit rund acht Millionen Euro will das Wissenschaftsministerium 51 Projekte zur Covid-19-Forschung fördern. Die Investitionen fließen in die Standorte Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Tübingen und Ulm.

Stuttgart - In Baden-Württemberg wird eine „Sonderförderlinie Covid-19-Forschung“ aufgelegt. Mit rund acht Millionen Euro will das Wissenschaftsministerium 51 Projekte an den Standorten Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Tübingen und Ulm fördern. „Mit unserer Sonderförderung ermöglichen wir die rasche Umsetzung von vielversprechenden Forschungsideen und unterstützen aktuell dringende Forschungsvorhaben zur Diagnostik, Therapie und Prävention von Covid-19“, begründete Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) die Maßnahme am Freitag in Stuttgart.

Die Forschungseinrichtungen im Land seien schon jetzt sehr aktiv in der Erforschung des Virus und seiner Auswirkungen auf Gesundheit und Gesellschaft, sagte Bauer. Medizinische Fakultäten werden ebenfalls aus dem insgesamt 15 Millionen Euro schweren Corona-Forschungsbudget unterstützt. Zu den bisherigen Ergebnissen dieser Förderung gehört unter anderem die international stark beachtete Kinderstudie von Mitte Juni, bei der vier Universitätskliniken im Südwesten insgesamt rund 5000 Studienteilnehmer untersuchten.

Auch unabhängig von Corona zahlten sich solche Aktivitäten aus, weil Standorte vernetzt und die speziellen Stärken einer jeden medizinischen Fakultät weiter ausgebaut würden, heißt es dazu beim Wissenschaftsministerium.

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