Der VfB Stuttgart trennt sich zur neuen Saison von seiner eSports-Abteilung. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

Der VfB Stuttgart trennt sich zur neuen Saison von seinem eSports-Team. Als Grund geben die Verantwortlichen die Corona-Krise an.

Stuttgart - Sie waren seit Juli 2017 fester Bestandteil des VfB Stuttgart – nun ist erstmal Schluss: Der Club trennt sich von seiner eSports-Abteilung, die in den vergangenen Jahren durchaus Erfolge vorweisen konnte und auch von den Fans sehr gut angenommen wurde. Als Grund geben die Verantwortlichen die Corona-Krise an.

Wie der VfB Stuttgart auf seiner Homepage mitteilt, wird der Verein seine Aktivitäten im professionellen eSport zur neuen Saison und bis auf Weiteres einstellen. Das eSport-Team, das aus vier Spielern und zwei Youtubern bestand, wird demnach aufgelöst.

eSportler feierten 2019 die Vizemeisterschaft

Höhepunkt der Stuttgarter eSportler war zweifelsohne die Deutsche Vizemeisterschaft in der Virtuellen Bundesliga im Jahr 2019. Von den sechs Mitgliedern wird lediglich Niklas Luginsland dem Verein im Rahmen seines Masterstudienganges an der VfB Stuttgart Akademie erhalten bleiben.

„Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie haben diesen Schritt erforderlich gemacht“, erklären die Verantwortlichen die Auflösung der eSports-Abteilung. Doch das ist nicht die einzige Antwort der Schwaben auf die Corona-Krise, denn fast zeitgleich bestätigte Finanzvorstand Stefan Heim unserer Redaktion, dass der VfB sich mit einem finanziellen Hilferuf an die Bundesregierung gewandt hat.

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