Es stehen Vorstellungsreden der Kandidaten sowie die Neuwahl des kompletten Parteivorstands an. Foto: picture alliance / dpa/Uwe Anspach

Auf dem Parteitag im Dezember will die CDU endlich ihren neuen Chef wählen. Einem Medienbericht zufolge wackelt der Termin in Stuttgart. Nun sind auch andere Austragungsorte im Gespräch.

Berlin/Stuttgart - Die CDU plant einem Medienbericht zufolge auch mit alternativen Austragungsorten für ihren Parteitag im Dezember. Laut der „Saarbrücker Zeitung“ (Dienstag) sind neben dem eigentlichen Austragungsort Stuttgart auch Leipzig und Dresden im Gespräch. Hintergrund seien die niedrigeren Corona-Fallzahlen dort. Zwar werde weiterhin mit Stuttgart geplant, hieß es demnach aus Parteikreisen - allerdings werde eine Verlegung erwogen, wenn sich die Lage in Baden-Württembergs Hauptstadt verschärfen sollte.

Ein Parteisprecher erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: „Die Planung für den Parteitag am 4. Dezember bei Stuttgart steht. Daran hat sich nichts geändert. Um vor Ort einen sicheren Parteitag zu ermöglichen, ist ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet worden.“

Entscheidung soll am 26. Oktober fallen

Laut den Angaben der „Saarbrücker Zeitung“ solle die endgültige Entscheidung bei der Bundesvorstandssitzung am 26. Oktober fallen. Stuttgart hatte am Wochenende die wichtige Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen überschritten.

Am 4. Dezember stehen beim Treffen der 1001 Delegierten Vorstellungsreden der Kandidaten sowie die Neuwahl des kompletten Parteivorstands an. Als Kandidaten mit den besten Erfolgsaussichten gelten NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz sowie der Außenpolitiker Norbert Röttgen.

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